Studieren in Sachsen

Sachsen bietet ein vielseitiges Angebot interessanter Studiengänge an Universitäten, Fach- und Kunst­hoch­schulen und der Berufsakademie:

Universitäten sind Hochschulen, an denen du später auch promovieren kannst. Universitäten sollen durch Forschung, Lehre und Studium der Wis­sen­schaft dienen, ein möglichst umfassendes Fächer­spek­trum bieten sowie ihren Studenten wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Berufsqualifikationen ver­mit­teln. In Sachsen kannst du in Dresden, Leipzig, Chem­nitz und Freiberg an einer Universität studieren.

Fachhochschulen zeichnen sich durch eine starke Praxis- und Anwendungsorientierung aus. Das Fächerspektrum ist in der Regel nicht so umfangreich wie an den Universitäten und konzentriert sich meist auf technisch-ingenieurwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Bereiche. Standorte sind Dresden, Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz, Zwickau sowie die Hochschule der Verwaltung in Meißen.

Die Berufsakademie bietet ein Bildungsangebot für besonders praxisorientierte junge Menschen. Sie vereint duale Bildung und wissenschaftliches Studium durch eine enge Kooperation von Praxispartnern (Unternehmen). Studieren kannst du an den Akademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig, Plauen und Riesa.  

Zulassungsbedingungen:Die Qualifikation für ein Studium an einer Hochschule, Fachhochschule oder Berufsakademie wird in der Regel durch einen entsprechenden Schulabschluss nachgewiesen (Beispiel: Abitur), in manchen Fällen auch durch eine Zusatz- oder Eignungsprüfung.

HOCHSCHULEN UND STUDIENGÄNGE

Studienrichtungen auf einen Blick

Studienrichtung Elektrotechnik
Im Studium der Elektrotechnik beschäftigt man sich damit, wie Elektrizität erzeugt, übertragen und genutzt wird. Ein weites Feld, denn das kann vom Kraftwerksbetrieb bis zur Konstruktion eines Mobiltelefons reichen.

Studienrichtung Informatik
Informationen sind das Kapital unserer Zeit. Informatiker verarbeiten diese Informationen am Computer. Auch wenn sich die Wissenschaftsdisziplin der Informatik aus der Mathematik entwickelt hat, beinhaltet das Studium weit mehr als Lineare Algebra und die Lehre vom Programmieren. Man muss komplexe Probleme lösen, indem man abstrakt denkt, Automatisieren, Modelle entwerfen, diese in Computerfunktionalitäten umsetzen und letztlich das Ganze auch für User und Nichtinformatiker verständlich aufbereiten.

Studienrichtung Maschinenbau
In den ersten vier Semestern werden die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet, bevor es ans Spezialwissen geht. Nichts für Zahlen- und Rechenmuffel, denn ohne Mathe, Physik, Elektrotechnik und Chemie wird sich kein angehender Ingenieur durchs Studium und ins Berufsleben schmuggeln können.

Studienrichtung Verfahrenstechnik
Wie wandelt man Stoffe um? Wie setzt man Verfahren aus dem Labor in eine großtechnische Anlage um? Wie optimiert man diese Prozesse? Welche Geräte und Maschinen werden dafür benötigt? All diese Grundfragen beschäftigen einen Verfahrenstechniker und befähigen ihn, aus Rohöl Benzin, aus Methan Kraftstoff, aus Hefe Bier oder aus Meerwasser Trinkwasser zu machen. Die Einsatzgebiete sind branchenübergreifend und reichen von der Lebensmittelherstellung über die chemische Industrie bis hin zur Müllverbrennung.

Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen
Das Wirtschaftsingenieurwesen ist eine sogenannte Schnittstellendisziplin. Während der Bauingenieur Brücken aus Beton und Stahl baut, fungiert der Wirtschaftsingenieur als Brückenbauer zwischen verschiedenen fachlichen Disziplinen. An der Hochschule werden Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft parallel studiert, um später Verbindungen zwischen Ökonomen, Ingenieuren, Sozial- und Naturwissenschaftlern sowie Volkswirten knüpfen zu können. Echte Generalisten also, die ein breites Wissen haben, für funktionierende Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Disziplinen sorgen und eigene Management-Entscheidungen treffen können.

Studienrichtung Sonderbereiche
Über 2.100 Ingenieurstudiengänge gibt es an deutschen Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien. Und die Anforderungen der Wirtschaft mit immer komplexer werdender Technik und neuen Spezialisierungen sorgen dafür, dass die Anzahl weiter steigt. Mit den Hauptbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschafts- und Bauingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik hat man eine erste Kategorisierung versucht. Viele interessante Fachrichtungen und Studiengänge erscheinen neu auf der Bildfläche und wollen sich nicht so recht unter den klassischen Ingenieur-Kanon einordnen lassen.

Studienrichtungen in den Sonderbereichen

Werkstoffwissenschaften
Im Zentrum des Studiums stehen die Eigenschaften, Gewinnung von Rohstoffen bzw. die Herstellung von Werkstoffen und ihren Anwendungsmöglichkeiten. Ziel der Werkstoffwissenschaften und der Materialwissenschaften ist die Entwicklung moderner Materialien mit verbesserten Funktionen, innovativer Kompabilität, niedrigem Energieverbrauch bei der Herstellung und minimaler Umweltbelastung. Zu den Werkstoffen mit denen Studenten in Berührung kommen gehören u.a. Metalle, Halbleiter, Keramik, Glas, Polymere, Gummi sowie diverse Verbundstoffe.

Metallurgie
Unter Metallurgie versteht der Fremdwörter-Duden folgendes: „Hüttenkunde; Wissenschaft vom Ausschmelzen der Metalle aus Erzen, von der Metallreinigung, – Veredelung und (im weiteren Sinne) – Verarbeitung.“ Es geht also nicht um den Rohstoff-Abbau, sondern um Verfahren zur Gewinnung und Nutzung von Metallen sowie ihrer Formgebung zu Produkten.

Links

Suche spezieller Studiengang: www.hochschulkompass.de

Suche passende Hochschule: www.che-ranking.de

Zurück