Hervorragende Dissertation ausgezeichnet

Dr.-Ing. Jan Bräunig von der Technischen Universität Chemnitz, Fakultät Maschinenbau, Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse, wurde im Rahmen der SACHSENMETALL-Mitgliederversammlung am 9. Juni 2018 in Radebeul von Präsident Dr. Jörg Brückner für seine hervorragende Dissertation mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis ausgezeichnet.

Die mit „magna cum laude“ bewertete Dissertation beschäftigt sich grundlegend mit den Auswirkungen moderner Fertigungsverfahren auf das akustische Verhalten von Verzahnungen und hat eine hohe Praxisrelevanz für die M+E-Industrie. Die Arbeit trägt dazu bei, innovative Technologien energie- und materialsparend einzusetzen, um Produkte ressourceneffizient herzustellen. Mit den Erkenntnissen der Arbeit sind im Vergleich zum Stand der Technik genauere und verfahrensabhängige Anregungsprognosen möglich. Darüber hinaus zeigt ein bereits bewilligtes weiterführendes Forschungsvorhaben, dass in dem Thema noch mehr Potential steckt.

Der Preis, mit dem SACHSENMETALL in Zusammenarbeit mit der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung alle zwei Jahre herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Studenten und jungen Wissenschaftlern würdigt, geht auf Johann-Andreas-Schubert, einen der Gründungsväter der sächsischen Metall- und Elektroindustrie zurück.

Der aus Wernesgrün stammende Johann Andreas Schubert war Ingenieurwissenschaftler und Unternehmer. Bereits mit 24 Jahren wurde er nach einem Studium des Bauwesens zum Professor für Mathematik und Maschinenbau an der Technischen Lehranstalt in Dresden, der heutigen TU, ernannt. 1836 gründete Schubert die Aktien-Maschinenbau-Anstalt Übigau und entwickelte dort das erste Elbe-Dampfschiff, die berühmte „Königin Maria“ sowie die die erste deutsche Dampflokomotive namens „Saxonia“. Besondere Verdienste erwarb er sich auch beim Bau der Elstertal- und der Göltzschtalbrücke.

(Foto: Paul Kuchel, pykado)

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