Die Besten der Besten

SACHSENMETALL würdigt jährlich die Leistungen und das Engagement der besten Auszubildenden und besten Ausbildungsbetriebe der sächsischen M+E-Industrie. Darüber hinaus wird alle zwei Jahre der Johann-Andreas-Schubert-Preis für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen vergeben.

Beste(r) Auszubildende(r) der sächsischen Metall- und Elektroindustrie

Mit diesem Preis zeichnet SACHSENMETALL besonders gute Facharbeiterabschlüsse in den Mitgliedsunternehmen aus. Der Preis wird an die jeweils besten Auszubildenden in einem industriellen Metall-, Elektro- sowie in einem kaufmännischen Beruf vergeben. Für ihre Leistungen erhalten die Azubis je ein iPad – denn Technik, Fleiß und Spaß gehören in der sächsischen M+E-Industrie zusammen.

Die Preisträger 2018

Preisträger Beruf Ausbildungsbetrieb
Melissa Reiher Industriemechanikerin BMW Group Werk Leipzig
Nadine Schönfuß Elektronikerin für Betriebstechnik Siemens AG, Digital Factory Division - Werk für Kombinationstechnik Chemnitz
Florian Harder Mechatroniker Continental Automotive GmbH
Maik Dietze Mechatroniker Continental Automotive GmbH
Bennet Schubert Elektroniker für Betriebstechnik Siemens AG, Division Energy Management - Niederspannungsschaltanlagen und -systeme Leipzig
Diane Jung Fachkraft für Lagerlogistik Bombardier Transportation GmbH Bautzen

Ausbildungsbetrieb des Jahres

Unternehmen, die sich besonders für die betriebliche Ausbildung engagieren, ehrt SACHSENMETALL jedes Jahr mit der Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres“. Bei der Auswahl entscheidet neben der Zahl der Lehrlinge auch die Initiative bei der Berufsorientierung sowie der Ausgestaltung der Ausbildung.

Die Preisträger 2018

Unternehmen bis 500 Beschäftigte:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Ausbildungsbetrieb
Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg GmbH
Pierburg Pump Technology GmbH
thyssenkrupp System Engineering GmbH

Unternehmen ab 500 Beschäftigte:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Ausbildungsbetrieb
Elbe Flugzeugwerke GmbH
Schnellecke Sachsen GmbH

Johann-Andreas-Schubert-Preis

SACHSENMETALL verleiht seit 1997 diesen Preis für hervorragende Dissertationen und Diplomarbeiten, die an den drei sächsischen Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Bergakademie Freiberg vorzugsweise auf den Gebieten Elektrotechnik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaft angefertigt wurden.

Der Preisträger 2018

Mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis 2018 wurde Dr.-Ing. Jan Bräunig von der Technischen Universität Chemnitz, Fakultät für Maschinenbau, Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse geehrt. Seine Dissertation beschäftigt sich grundlegend mit den Auswirkungen moderner Fertigungsverfahren auf das akustische Verhalten von Verzahnungen und hat eine hohe Praxisrelevanz für die M+E-Industrie. Die Arbeit trägt dazu bei, innovative Technologien energie- und materialsparend einzusetzen, um Produkte ressourceneffizient herzustellen. Mit den Erkenntnissen der Arbeit sind im Vergleich zum Stand der Technik genauere und verfahrensabhängige Anregungsprognosen möglich. Darüber hinaus zeigt ein bereits bewilligtes weiterführendes Forschungsvorhaben, dass in dem Thema noch mehr Potential steckt (Gesamtbewertung: magna cum laude).

Johann Andreas Schubert

Am 19. März 1808 in Wernesgrün im Vogtland geboren, wurde der Konstrukteur und Ingenieur 1828 als Lehrer an die neu gegründete Königlich-Technische Lehranstalt in Dresden berufen, dem Vorläufer der heutigen TU Dresden. 1836 gründete der seit 1832 als Professor lehrende Schubert die Maschinenfabrik Übigau bei Dresden.

Dort konstruierte er das erste Personendampfschiff für die Oberelbe, die „Königin Maria“, dem 1838 der Dampfer „Prinz Albert“ folgte. 1838 entstand unter Schuberts Leitung die erste in Deutschland gebaute funktionsfähige Dampflokomotive, die „Saxonia“. Sie stand viele Jahre auf der im April 1839 eröffneten Leipzig-Dresdner Eisenbahn zuverlässig im Einsatz.

Schubert wirkte jedoch auch am Bau der beiden großen Eisenbahnbrücken über das Göltzschtal und das Elstertal im Vogtland mit. Die 1851 fertiggestellte Göltzschtalbrücke ist bis heute die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie misst 574 m Länge und 78 m Höhe. Weniger bekannt ist, dass Schubert zu den Gründern des Dresdner Gewerbevereins und der Dresdner Handwerks- und Gewerbeschule zählt. Gleichzeitig knüpfte er als Freimaurer wichtige Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik.

1868 schied Schubert aus dem Lehrbetrieb aus, am 6. Oktober 1870 starb er in Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem evangelischen Friedhof der Matthäuskirche in der Friedrichstraße.

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