Die Besten der Besten

SACHSENMETALL würdigt jährlich die Leistungen und das Engagement der besten Auszubildenden und besten Ausbildungsbetriebe der sächsischen M+E-Industrie. Darüber hinaus wird alle zwei Jahre der Johann-Andreas-Schubert-Preis für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen vergeben.

Beste(r) Auszubildende(r) der sächsischen Metall- und Elektroindustrie

Mit diesem Preis zeichnet SACHSENMETALL besonders gute Facharbeiterabschlüsse in den Mitgliedsunternehmen aus. Der Preis wird an die jeweils besten Auszubildenden in einem industriellen Metall-, Elektro- sowie in einem kaufmännischen Beruf vergeben. Für ihre Leistungen erhalten die Azubis je ein iPad – denn Technik, Fleiß und Spaß gehören in der sächsischen M+E-Industrie zusammen.

Die Preisträger 2017

Preisträger Beruf Ausbildungsbetrieb
Melanie Schweika Zerspanungsmechanikerin ACTech GmbH
Luise Reehten Zerspanungsmechanikerin Siemens Compressor Systems GmbH
Annett Steinert Technische Produktdesignerin SMB Spezialmaschinenbau GmbH & Co. KG
Michael Roßberg Elektroniker für Betriebstechnik im Rahmen eines Dualen Studiums Siemens AG Region Deutschland-Ost Niederlassung Leipzig
Alexander Pilling Industriekaufmann im Rahmen Duales Studium Siemens AG, Division Power and Gas - Turbinenwerk Görlitz

Ausbildungsbetrieb des Jahres

Unternehmen, die sich besonders für die betriebliche Ausbildung engagieren, ehrt SACHSENMETALL jedes Jahr mit der Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres“. Bei der Auswahl entscheidet neben der Zahl der Lehrlinge auch die Initiative bei der Berufsorientierung sowie der Ausgestaltung der Ausbildung.

Die Preisträger 2017

Unternehmen bis 500 Beschäftigte:

Platzierung Ausbildungsbetrieb
1. Platz Profiroll Technologies GmbH
2. Platz Plauen Stahl Technologie GmbH
3. Platz KEK GmbH

Unternehmen ab 500 Beschäftigte:

Platzierung Ausbildungsbetrieb
1. Platz Continental Automotive GmbH
2. Platz Porsche Leipzig GmbH
3. Platz SCHERDEL Marienberg GmbH

Johann-Andreas-Schubert-Preis

SACHSENMETALL verleiht seit 1997 diesen Preis für hervorragende Dissertationen und Diplomarbeiten, die an den drei sächsischen Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Bergakademie Freiberg vorzugsweise auf den Gebieten Elektrotechnik, Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaft angefertigt wurden.

Der Preisträger 2016

Johann-Andreas-Schubert-Preis 2016: Dr.-Ing. Susann Hausner von der Technischen Universität Chemnitz, Fakultät für Maschinenbau, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik, Professur Verbundwerkstoffe

Mit dem Johann-Andreas-Schubert-Preis 2016 wurde Dr.-Ing. Susann Hausner von der Technischen Universität Chemnitz, Fakultät für Maschinenbau, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik, Professur Verbundwerkstoffe geehrt. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit dem Thema "Potential von Nanosuspensionen zum Fügen bei niedrigen Temperaturen". Sie verteidigte ihre Dissertation mit exzellentem Erfolg (Gesamtbewertung: summa cum laude). Nach Veröffentlichung der Dissertation wurden bereits zwei Forschungs- und Entwicklungsprojekte abgeschlossen. Der Preis ist mit 2.000 EUR dotiert.

Johann Andreas Schubert

Am 19. März 1808 in Wernesgrün im Vogtland geboren, wurde der Konstrukteur und Ingenieur 1828 als Lehrer an die neu gegründete Königlich-Technische Lehranstalt in Dresden berufen, dem Vorläufer der heutigen TU Dresden. 1836 gründete der seit 1832 als Professor lehrende Schubert die Maschinenfabrik Übigau bei Dresden.

Dort konstruierte er das erste Personendampfschiff für die Oberelbe, die „Königin Maria“, dem 1838 der Dampfer „Prinz Albert“ folgte. 1838 entstand unter Schuberts Leitung die erste in Deutschland gebaute funktionsfähige Dampflokomotive, die „Saxonia“. Sie stand viele Jahre auf der im April 1839 eröffneten Leipzig-Dresdner Eisenbahn zuverlässig im Einsatz.

Schubert wirkte jedoch auch am Bau der beiden großen Eisenbahnbrücken über das Göltzschtal und das Elstertal im Vogtland mit. Die 1851 fertiggestellte Göltzschtalbrücke ist bis heute die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie misst 574 m Länge und 78 m Höhe. Weniger bekannt ist, dass Schubert zu den Gründern des Dresdner Gewerbevereins und der Dresdner Handwerks- und Gewerbeschule zählt. Gleichzeitig knüpfte er als Freimaurer wichtige Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik.

1868 schied Schubert aus dem Lehrbetrieb aus, am 6. Oktober 1870 starb er in Dresden. Sein Grab befindet sich auf dem evangelischen Friedhof der Matthäuskirche in der Friedrichstraße.

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