Ausbildung oder Studium?

Rund 200.000 Jungen und Mädchen erlernen bundesweit einen M+E-Beruf und haben sich damit für abwechslungsreiche und zukunftsorientierte Tätigkeiten, den Umgang mit High-Tech-Maschinen, Teamarbeit und gute Entlohnung schon in der Ausbildung entschieden. Insgesamt arbeiten in Deutschland etwa 3,5 Millionen Menschen in der M+E-Industrie.

Die erworbene Kompetenz und Professionalität sowie das Erfahrungswissen der Fachkräfte in der Metall- und Elektroindustrie sind zentrale Voraussetzungen für die Sicherung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Sie sind zugleich auch ein wichtiger Ausgangspunkt, um vorhandene Beschäftigungsfelder zu sichern und neue auszubauen. Insofern ist die berufliche Aus- und Weiterbildung ein Schlüssel zum Erfolg: Sie nützt den Arbeitnehmern und den Betrieben gleichermaßen.

Beste Aussichten auf eine sichere Stelle, ein abwechslungsreicher Job mit vielen Möglichkeiten und gute Bezahlung machen ein Studium zu einem echten Hit. Die anspruchsvollen Inhalte der verschiedenen Studienrichtungen stellen die Studierenden vor eine echte – aber außerordentlich reizvolle – Herausforderung.

DUALE AUSBILDUNG

Die duale Berufsausbildung beinhaltet den zeitlichen Wechsel zwischen Praxis und Theorie während der gesamten Ausbildungszeit. Die für den Beruf notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten werden an zwei verschiedenen Ausbildungs- bzw. Lernorten, nämlich im Betrieb (praktische Ausbildung) und in der Berufsschule (theoretische Ausbildung) vermittelt. Betriebe und Berufsschulen verantworten die berufliche Erstausbildung der Jugendlichen also gemeinsam. Drei bis vier Tage pro Woche lernen die Auszubildenden im Unternehmen. An ein bis zwei Tagen lernen sie in der Berufsschule. Der Berufsschulunterricht ist aber auch vielfach als sogenannter Blockunterricht organisiert.

Die Berufsbilder der sächsischen M+E-Industrie im Überblick

M+E STUDIEREN

Beste Aussichten auf eine sichere Stelle, ein abwechslungsreicher Job mit vielen Möglichkeiten und gute Bezahlung machen ein Studium zum echten Hit.

Je nach gewähltem Fachgebiet sind bestimmte Studiengangsformen mit verschiedenen Hochschulabschlüssen üblich. Standard an fast allen Hochschularten sind inzwischen die Bachelor- und Masterstudiengänge. Hier wird in der Regel nach einem 6-semestrigen Studium mit dem Bachelor ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss erworben. Darauf aufbauend ist es möglich, nach weiteren 2 bis 4 Semestern einen Mastergrad zu erreichen. Kennzeichen dieser Studiengänge ist neben der Modularisierung des Studienplans ein Leistungspunktesystem (Credit Points), das Studienleistungen besser vergleichbar macht.

Bis vor wenigen Jahren war der bekannteste Abschluss in Deutschland das Diplom. Die Regelstudienzeit beträgt hier zwischen 6 und 10 Semestern. Nach dem Diplom ist es möglich, eine Promotion anzuschließen. Die typischen Fachrichtungen für ein Diplom sind: Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Eine besondere Form des Studiums ist das sogenannte duale Studium. Die Studierenden absolvieren hierbei im Wechsel einen Teil der Ausbildungszeit im Unternehmen, den anderen an einer Hochschule, die duale Studiengänge anbietet. Teilweise kann man gleichzeitig mit dem Studienabschluss (in der Regel der Bachelor) auch einen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf erwerben.

Die M+E-Studiengänge in Sachsen im Überblick

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